Am 07. Oktober konnten wir unser Erntedankfest in Scholler's Restaurant & Hotel in Westerrönfeld feiern. Am Nachmittag trafen sich einige Frauen aus Osterrönfeld, um den Saal zu schmücken.

Um 18:00 Uhr begann der Abend mit einer Andacht, die von Frau Heiland, Pastorin im Ruhestand, gehalten wurde. Danach hat Frau Annika Jacobsen als Mitglied aus Osterrönfeld die Gäste begrüßt.

Alle ließen sich den leckeren Rübenmus schmecken. Und dann kam der Chor "Koralle" aus Osterrönfeld. Die Damen und Herren sangen mit so viel Freude und Spaß, das ging ganz schnell auf alle Anwesenden über. Es wurde geschunkelt, geklatscht und so gut es ging mitgesungen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und eine ausgelassene Stimmung.

So verging die Zeit wie im Fluge und erst gegen 22:00 Uhr war diese fröhliche Feier zu Ende.

Am 11.September hat sich ein ganzer Bus voller gut gelaunter Damen morgens um 8:00 Uhr auf den Weg nach Hamburg gemacht. Auf dem Programm der Tagesfahrt war als erster Punkt eine Besichtigung des Ohlsdorfer Freidhofs angegeben. Ein Gästeführer erwartete uns um 10:00 Uhr. Dort angekommen, rollten wir auch gleich auf den Straßen des größten Parkfriedhofs Europas, mit einer Fläche von 391 Hektar, zu einigen markanten Punkten, um bei kleinen Spaziergängen vieles zu bestaunen.. So etwa am Kolumbarium, Gräber bekannter Persönlichkeiten, Kriegsgräberdenkmäler, Garten der Frauen und vielen mehr. Dieser Friedhof ist eine Reise wert. Sehr beeinduckend und unglaublich vielfältig.

Von dort fuhren wir zu den Hamburger Landungsbrücken. Auf dem dort vertäuten Museums-Feuerschiff wurde das Mittagessen eingenommen. Anschließend ging es zu einer Besichtigung der Speicherstadt und der Hafencity. Gleich zwei Reiseleiter erwarteten uns dazu, da unsere Gruppe sonst zu groß gewesen wäre. Also teilten wir uns auf und gingen getrennte Wege. So hat sich die eine Gruppe z.B. die Kafferösterei in der Speicherstadt angesehen, und die zweite Gruppe erkundete die Deichstraße mit ihren Besonderheiten, dort ist der große Brand im Jahre 1842 ausgebrochen. Nun ging es über die Fußgängerbrücke zur Speicherstadt, wo wir uns alle wieder trafen. Von dort ging es weiter zur Elbphilharmonie, um auf der Plaza den Rundgang mit Ausblick zu genießen. Die anschließende Freizeit verbrachten wir in kleinen Gruppen an der Binnenalster mit Bummeln, Kaffee trinken oder schoppen. Auf der Rückfahrt wurde mehrmals der gelungene Tagesausflug zum Thema der Unterhaltungen. In Hamburg war gutes Wetter und kaum hatten wir Schleswig-Holstein erreicht, fuhren wir in den Regen. Das nenne ich mal "Glück gehabt".

Auch in diesem Jahr wurde ein Kaffeenachmittag auf dem Gut Steinwehr angeboten. Am 15. August haben wieder einige Damen bei schönem Wetter ihr Fahrrad aus der Ecke geholt und sich damit auf den Weg gemacht. Aber auch die Anreise mit dem Auto wurde genutzt. Es haben sich zahlreiche Damen dazu eingefunden. Bei Sahnetorte und Kaffee wurde geschlemmt. Dabei war eine rege Unterhaltung an den Tischen zu hören. Dann wurde von einigen Damen noch die Gelegenheit zum Schoppen im Hofladen und in der Scheune genutzt.

Unser Wanderabend  führte uns in diesem Jahr am 11. Juli bei strahlendem Sonnenschein nach Sehestedt. Viele von uns haben ihr Fahrzeug auf der Südseite geparkt, um mit der Fähre zu Fuß auf die Nordseite überzusetzten.  Treffpunkt war das Deckmal "Gefecht bei Sehestedt". Von dort aus ging es zum Gut Sehestedt, wo wir bereits von dem Gutsbesitzer erwartet wurden. Herr Ahlmann berichtete ausführlich über seinen eigenen Werdegang und den des Gutes. Danach machten wir uns auf den Weg zur Gaststätte "Landhaus Sehestedt". Dort erwartete uns ein Schnitzelbuffet, das wir uns schmecken ließen. Nach interssanten Tischgesprächen verließen wir die Räumlichkeiten und setzten mit der Fähre wieder über, um mit neuen Eindrücken nach Hause zu fahren.

Trotz der Ungewissheit, wo die Reise  hingeht, ist die Fahrt ins Blaue immer schnell ausgebucht.

Am 07. Juni startete ein Bus voll gespannter Frauen Richtung Eckernförde. Auch wenn wir nicht so weit gefahren sind, erlebten wir einen spannenden Nachmittag. Unsere erste Station war das Tortenstübchen, wo auf uns Kaffee und Torte warteten. Mit Fischer Fiete und sien Opsteckfruh Stine machten wir einen Spaziergang durch die Gassen von Eckernförde und erhielten auf plattdeusch einen Einblick in die Geschichte der Stadt. Die beiden Erzähler mussten viele Fragen beantworten und einige Anekdoten sorgten dafür, dass es nicht langweilig wurde. Die Endstation war die alte Räucherei, wo frisch geräucherte Sprotten und Küstennebel bereit standen. Natürlich wurde uns erklärt, wie man die Sprotten "richtig" isst. Als Abschluss fuhren wir nach Lehmsieck, wo wir Abendessen bestellt hatten. Bei nettem Gesprächen ließen wir den Abend ausklingen und fuhren gut gelaunt nach Hause.

Kreativität trifft auf Landfrau

Dass die Landfrauen kreativ sind, haben sie schon oft bewiesen. So auch am 19. April, als ein Bastelnachmittag im Dörpshus in Krummwisch auf dem Programm stand. Es sollte Drahtschmuck gebastelt werden und ich muss gestehen, ich konnte mir darunter nicht so recht etwas vorstellen. Unter Anleitung von Frau Katja Harders konnten 12 Teilnehmerinnen ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Sie hatte ganz viele Ausstellungsstücke mitgebracht, wie zum Beispiel Ringe, Kettenanhänger, Ohrringe und Armreifen. Dazu hatte sie eine Menge verschiedener Drähte, die die Individualität des Schmuckstückes ausmachten. Wir waren erstaunt, wie viele Profile und Farben es gibt und wie unterschiedlich das Ergebnis aussah. Das Material war leicht und lies sich gut verarbeiten, Begeistert bastelten alle Damen mindestens 4 bis 5 Teile und in den Pausen stärkten wir uns am Buffet, das einige Frauen vorbereitet hatten. Wie im Fluge verging der Abend und stolz fuhren wir mit neuen Schmuckstücken nach Hause.

Unser Kinonachmittag am 11. April wurde leider nicht so angenommen, wie erhofft. Aber die Damen, die dort waren, hatten entspannte knappe drei Stunden. Vor dem Kinofilm wurde am Platz Kuchen und Kaffee serviert, den wir uns ersteinmal schmecken ließen. Danach lehnten wir uns erwartungsvoll in den Kinosesseln zurück und genossen den Film.

Bella liebt die kleinen Dinge, die ihre Phantasie beflügeln, und träumt davon Kinderbücher zu schreiben. Im echten Leben und in ihrem Haus aber liebt sie Ordnung über alles. Natur ist ein Graus, bedeutet sie doch Willkür und Chaos. Als sie vom ihrem Vermieter gezwungen wird, ihren verwilderten Garten innerhalb eines Monats in einen blühenden zu verwandeln, weil ihr sonst die Kündigung droht, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrem mürrischen Nachbarn Alfie Stephenson. Der besitzt nicht nur einen sehr grünen Daumen und eine Menge Lebensweisheit, er beschäftigt auch den überaus begabten Koch Vernon. Doch Vernon ist nicht nur kulinarisch versiert, er hat außerdem ein besonderes Gespür für Menschen. Als er merkt, wie sehr Bellas Herz für den jungen Erfinder Billy schlägt, hilft er dem Glück ein wenig auf die Sprünge.

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder über 50 Damen zum gemeinsamen Osterfrühstück in Bokel, das am 24. März stattfand. Wie immer wurde erstmal ausgiebig das Frühstücksbuffett genossen, um dann dem Vortrag zu dem Thema "Vom Gartentraum zum Traumgarten" zu lauschen.

Frau Helga Rick und ihr Mann Norbert waren aus Breitenberg gekommen, um von ihrem Garten zu erzählen. Dieser arten ist im Laufe der Jahre immer wieder umgestaltet worden, und wird es wohl auch immer wieder. Familie Rick hatte feste Vorstellungen, wie ihr Garten einmal aussehen sollte, mussten diese allerdings immer wieder über den Haufen werfen, weil sie feststellten, dass die Wirklichkeit nicht so ganz mit den Erwartungen übereinstimmte. Mal lag es an den Bodenbedingungen für die Pflanzen, mal an der Tatsache, dass sich der Geschmack geändert hatte. Es gibt viele Gründe. Sie zeigen ihren Garten gern bei Vorträgen mit anschaulichen Bildern, oder bei den Tagen der offenen Gärten. Die beiden erzählten mit sehr viel Inbrunst und man merkte ihnen an, wie gern sie sich mit ihrem Garten beschätigen mögen. Alle Fragen wurden ausführlich beantwortet und bei den anschließenden Unterhaltungen wurde schon Überlegungen angestellt, wie man die Informationen im eigenen Garten umsetzen könnte. Ein gelungener Vormittag.

Am Mittwoch, den 28. Februar trafen sich 25 Damen in Schülldorf im Haus der Jugend zu einem Reisebericht über den Ochsenweg von Herrn Gunnar Green. Auch zwei Herren hatten sich unerwarteterweise eingefunden, tapfer aushaltend zwischen all die Frauen. Herr Green hat spannend erzählt und dabei viele interessante Bilder gezeigt. Er ist, erst in Begleitung seiner Jetzigen Frau, mit einem alten VW-Bus T2 von Wedel Richtung Norden nach Viborg in Dänemark. Vor Schleswig wurde das Transportmittel und die Begleitung gewechselt. Von nun an wurde die Strecke auf dem Fahrrad abgefahren und sein Hund sein ständiger Begleiter. Nach etlichen Tagen, um viele tolle Eindrücke reicher, in Viborg angekommen, ging es mit der Bahn wieder nach Hause.

Es wurde nach dem Bericht noch viele Fragen gestellt und auch beantwortet. Alle Anwesende haben wieder einmal vor Augen geführt bekommen, wie schön wir hier leben.

Nachdem wir unsere Mitgliederversammlung vor einigen Tagen hinter uns gebracht hatten, stand nun wieder der Spaß im Vordergrund. Am 01. Februar trafen sich 26 Damen unseres Vereins im schleswig-holsteinischen Landestheater in Rendsburg. Gespielt wurde "In 80 Tagen um die Welt", oder: wieviele Opern passen in ein Musical?

Es waren alle zeitig eingetroffen und somit war noch genügend Möglichkeit, um ein bisschen zu plaudern.

Pünktlich um halb acht begann die Vorstellung und alle waren von dem, was auf der Bühne passierte, in den Bann gezogen. Die Musiker im Orchestergraben machen ihre Sache toll und die Darsteller übertrugen ihren Spaß an dieser Aufführung auf uns Zuschauer. Als die Pause begann, waren viele erstaunt, wie schnell die Zeit vergangen war. An dieser Stelle ein Lob an das Theater: die Getränke, die vor der Vorstellung geordert worden waren, standen alle bereit und es lagen auch Laugenbrezeln als Kleinigkeit dabei. Super organisiert! Das Stück endete gegen halb elf, doch der Befall wollte nicht enden und somit kamen die Darsteller noch ein paar Mal auf die Bühne. Ich glaube für die meisten Mitglieder zu sprechen, wenn ich behaupte, dies war ein gelungener Abend. Und auch bei passernder Aufführung für eine Wiederholung gut.

 

Am 25. Januar fand unsere Mitgliederversammlung in Kleinvollstedt im Hopfenstübchen statt. Während sich der Saal mit den Damen füllte, und ein kleiner Imbiss gereicht wurde, waren Bilder von verschiedenen Ausflügen zu sehen.

Dann starteten wir mit der Tagesordnung. Wir erhielten einen Jahresbericht von Heike Eggers, die Zahlen unserer Kasse wurden  von Maike Rohwer bekannt gegeben und der Vorstand wurde nach dem Bericht der Kassenprüferin entlastet. Im Jahr 2017 hatten wir 154 Mitglieder.

Unser Verein spendet regelmäßig an den Rettungshubschrauber in Rendsburg und dieses Jahr gab es den Vorschlag, doch mal eine andere Einrichtung zu unterstützen. Dies wurde allerdings nach Abstimmung abgelehnt.

Zur Wahl stand eine neue Beisitzerin und, wie jedes Jahr, eine Reisebeauftragte. Da Kirstin Hamann als Beisitzerin nicht wiedergewählt werden durfte, hat Martina Martens jetzt den Posten inne. Ingrid Hamann wurde als Reisebeauftragte wiedergewählt. Turnusgemäß wurde eine neue Kassenprüferin gesucht, und Karen Ritter stellte sich dafür zur Verfügung.

Vielen Dank an die Damen, die aktiv an der Vereinsarbeit mitwirken wollen.

Nun gab es noch einige organisatorische Dinge zu klären. Die Durchführung von wiederkehrenden Veranstaltungen, wie Erntedank, Wanderabend oder Adventsfeier gestaltet sich für einige Orte schwierig. Das heißt, wenn in dem Ort wenige Mitglieder sind, ist der Aufwand nur schwer zu schaffen. Somit überlegten wir, wie wir die Situation verbessern können. Schließlich soll das Ausrichten eines Programms auch Spaß machen und die Arbeit zu bewältigen sein. Nach angeregter Diskussion einigten wir uns auf eine Umstrukturierung, um den Orten mit wenig Mitgliedern Hilfe leisten zu können. Es stellten sich 3 Damen aus unseren Reihen als Unterstützung zur Verfügung. Auch dafür ein großes Dankeschön.

An dem Abend verzichteten wir auf einen Vortrag, da es genug Redebedarf gab.