Am 05. November waren 25 Landfrauen und 2 Herren der Einladung zu unserem Vortrag "Schutz zu Hause" gefolgt. Wir tafen uns in der Gaststätte "Willrodt" in Schacht-Audorf. Der Präventionsbeamte, Herr Schladetsch, von der Polizeistation Rendsburg war gekommen, um über Sicherheitsmaßnahmen an Fenstern und Türen im eigenen Zuhause zu informieren. Aber der Abend begann erst einmal mit einer cremigen Pfifferlingssuppe, die wunderbar schmeckte. Aus gegebenem Anlass hat Herr Schladetsch zuerst berichtet, dass an dem Tag 18 Meldungen über falsche Polizisten eingegangen waren, die sich im Bereich Fockbek ereigneten. Danach erzählte und zeigte uns der Polizeibeamte, wie Einbrecher vorgehen. Die Tischlerei Dekarz hatte eigens dafür Anschauungs-Fenster aufgestellt.

So konnten wir sehen, wie einfach es sein kann, ungebetenen Besuch zu erhalten. Natürlich wurde auch gezeigt, was man dagegen tun kann. Ganz auszuschließen ist das ja leider nie, aber für erschwerte Bedingungen kann jeder einzelne sorgen. Es wurde viele Fragen gestellt, die überzeugend beantwortet wurden. Es war ein leckerer und informativer Abend.

Unser diesjähriges Erntedankfest wurde von den Mitgliedern aus Emkendorf, Kleinvollstedt, Bokel und Bokelholm  ausgerichtet. Gut 60 Damen fanden sich am 08. Oktober im Landgasthaus "Hopfenstübchen" in Kleinvollstedt ein. Der Abend begann mit einer kleinen Andacht, die von Herrn Pastor Janssen gehalten wurde. Nun war kurz Zeit für Gespräche, bis dann der Rübenmus mit Kochwurst, Schweinebacke und Kasslernacken auf den Tisch kam. Das Essen war sehr lecker.

Nun wurde gesungen. Herr Reinhard Lohmeyer hatte eine Gitarre und Liederbücher mitgebracht, damit niemand die Ausrede benutzen konnte, den Text nicht zu kennen. Nun durften wir uns an dem tollen Kuchenbüffet bedienen, dass wir bereits beim Eintreten bestaunen konnten. Die Damen hatten sich sehr viel Mühe gemacht und ein vielfälltiges Angebot an Kuchen hergestellt. Wir waren zwar eingentlich noch satt, aber Kuchen geht immer. Und so wurde wieder beherzt zugegriffen. Danach wurde noch wieder gesungen. Gegen 21:30 gingen die Damen satt und zufrieden nach Hause.

Der nächste Termin im September war das Kartoffeltestessen auf dem Gut Schirnau. Am Donnerstag, den 19.09. trafen sich 28 Damen, um sich diesem Test zu unterziehen. Alle waren sehr gespannt, wie der Ablauf wohl sein würde. Nach der Begrüßung wurden uns 4 verschiedene Kartoffelsorten, die auf dem Gut angebaut werden, um Kosten gereicht. Wir sollten die Farbe, die Konsistenz und den Geschmack beurteilen. Danach sollte die Sorte erkannt werden, was sich allerdings als schwierig herausstellte. Nun kamen die Kartoffelsorten zum Sattessen auf den Tisch. Dazu wurden Schinkenscheiben und eine Schirnauer Kräutersoße mit Salat gereicht. Sehr lecker. Herr Fedder als Hausherr ließ es sich dann auch nicht nehmen, uns wissenswertes über das Gut, die Anbauflächen und ganz besonders über den Kartoffelanbau zu berichten. Es war bereits dunkel, als wir zu einer Hofbesichtigung aufbrachen. Wir konnten noch einigen Angestellten zuschauen, wie die gerade geernteten Kartoffeln für die Lagerung vorsortiert wurden. Weiter ging es zu den Lagern und in den Bereich, in dem die Kartoffeln für den Verkauf endsortiert und verpackt werden. Dort bekam Eike Kath das Wort, da sie in dem Bereich tätig ist. Nach einem Besuch des Verkaufsraumes war der Rundgang beendet und wir machten uns auf den Weg nach Hause.

Unsere diesjährige Tagesfahrt führte uns am Donnerstag, den 12. September, nach Wismar. An diesem Tag war der Wurm drin. Der Bus kam bereits verpätet am Treffpunkt an und dann hatten wir leider auch noch mit einem Stau auf der Autobahn zu kämpfen. Somit kamen wir eine gute dreiviertel Stunde zu pät zu der vereinbarten Stadtführung. Diese musste nun kürzer ausfallen. Aber unser Stadtführer hat sich bemüht, uns einen Einblick in die Geschichte und die Architektur mit den alten Kirchen und dem Stadtkern zu geben. Strammen Schrittes kamen wir pünktlich um 12:00 an dem Restaurant "To'n Zägenkrog" an. Dort war alles wunderbar vorbereitet, selbst ein kleiner Gruß aus der Küche stand schon bereit. Da wir im Bus bereits unser Essen aus sechs verschiedenen Gerichten ausgewählt hatten, konnten wir uns ganz entspannt zurücklehnen und auf das warten, dass da kommen sollte. Die Getränke wurden bestellt, gebracht und dann kam auch schon das Essen. Sehr lecker und zudem hübsch angerichtet. Dann ging es weiter zum Hafen. Der Ausflugsdampfer, mit dem, wir zur Insel Poel schippern wollten, war noch nicht da. So vertrieben wir uns die kurze Zeit mit Schaufenster bummeln und Eis essen. Auf dem Schiff suchten wir uns Plätze auf dem Oberdeck, denn das Wetter spielte mit Sonne und Wolken wunderbar mit. Der Kapitän gab viele Erklärungen zu dem, was wir auf der Fahrt sehen konnten. Auf der Insel Poel wartete bereits der Bus, um uns zum Hotel "Schäfer Eck" zum Kaffeetrinken zu bringen. Zum Abschluss gab es noch ein Gruppenfoto. Der Heimweg gestaltete sich dann allerdings leider wieder schwierig, da die Autobahnzufahrt gesperrt und die Umleitung sehr lang war. Doch wir hatten so viel im Bus zu erzählen, dass die Zeit trotzdem schnell verging.

Bei strahlendem Wetter haben wir uns auf dem Hof der Familie Jacobsen am Samstag, den 31. August, zum gemeinsamen Frühstück getroffen. Jeder hat etwas zu dem reichlich gedeckten Tisch beigetragen. Mit 20 Erwachsenen und 11 Kindern machten wir uns noch vor dem Essen auf zur Hofbesichtigung. Annika Jacobsen hat uns an verschiedenen Stellen des Hofes Erklärungen zu dem, was wir sahen, abgegeben. Natürlich wurden auch Fragen gestellt, die gewissenhaft von den Hofbesitzern und dem Altbauern beantwortet wurden. Die Kinder wurden aufgefordert, bei dem Austrieb der Milchkühe auf die Weide mit aufzupassen. Und so standen die kleinen Menschen am Rande des Weges und schauten gespannt den großen Kühen hinterher. Nun wurde es aber so langam Zeit für einen Imbiss. Für jeden war etwas dabei. Im Schatten eines großen alten Baumes haben wir uns gestärkt und toll unterhalten. Es gab auch viel mPlatz zum Spielen und Toben. Die Kinder haben zur Erinnerung noch einen Becher mit einem kleinen Büchlein, Aufklebern und Klebetatoos bekommen. Rechtzeitig zur Mittagsstunde wurden die Kleinen nach Hause gefahren. Alle Anwesenden waren sich einig, dies war ein toller Vormittag.

Unser diesjähriger Wanderabend fand in Ostenfeld am Mittwoch, den 10. Juli, statt.

Wir trafen uns an der Kirche, um von dort auf ungewöhnlichen Wegen die westliche Seite von Ostenfeld zu erkunden. Wir durften über ein privates Grundstück, wurden auf Grund des warmen Wetters von Anwohnern zu einem Glas Selter eingeladen, mußten die L47 überqueren und gelangten schließlich in den Grellkamp, wo bereits eine Erfrischung und eine Überraschung auf uns wartete. Wir wurden mit Musik empfangen. Aber nicht irgendeine Musik war zu hören, nein, einDudelsackspieler empfing uns. Als Anwohner der Straße hatte er sich angeboten, einige Stücke zu spielen und auch Informationen zum Instrument und der Kleidung zu geben. Dies war eine tolle Überraschung, allerdings nicht die einzige. Weiter gings mit dem Rundgang an der Kieler Str. zur Mühlenkoppe, und von dort wieder zur Kirche zurück. Der nächste Treffpunkt war die "Alte Schule". Dort angekommen sahen wir ein kleines Zirkuszelt. Es gastierte zu dem Zeitpunkt der Circus Hecker als Mitmach-Circus für die Kinder dort. Wir durften das Zirkuszelt nutzen, um beisammen zu sitzen bei Grillbuffet und langen Getränken. Auch dies hatte seinen eigenen Scharm. Soetwas macht den Wanderabend immer wieder zu etwas besonderem. Den Damen aus Ostenfeld und Rade dafür ein herzliches Dankeschön.

In diesem Jahr haben wir mal etwas neues ausprobiert. Seit 2017 ist Frau Sommershuh, die  u.a.. im Bereich der Mediengestaltung hauptberuflich tätig ist, bei uns Mitglied. Aus den Reihen der Mitglieder kam daraufhin die Anregung, doch einmal einen Fotokurs anzubieten. Dies haben wir in Form eines Workshops, der an einem Nachmittag abgehalten wurde, gerne realisiert. Am Mittwoch, den 26. Juni habe sich 11 Damen in Osterrönfeld auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Jacobsen getroffen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die beiden, dass wir dort uneingeschränkt Motive suchen durften.

Frau Sommerschuh hat den Teilnehmerinnen viele Informationen zum Bildaufbau, zu Perspektiven, Licht, Farben und noch mehr, wortreich und durch Bildbeispiele an die Hand gegeben. Und dann ging es los: Jede Teilnehmerin hat ihr Motiv gesucht und gefunden. Ob Personen, Hof- und Haustiere oder Pflanzen wurden vielfältig mit dem eigenen Handy oder mit einer Kamera fotografiert. Anschließend wurden einige Fotos gezeigt und besprochen. Wir haben bei tollem Wetter viel gelernt und ebensoviel gelacht.   Die Bilder, die zu sehen sind, gehören zu den Ergebnissen, allerdings unzensiert. Das Gruppenfoto zu erstellen haben wir Frau Sommerschuh als Profi überlassen.

Unsere diesjährige Fahrt ins Blaue ging am Donnerstag, den 20. Juni, nach Ostholstein. Mit 52 Damen fuhr unsere Busfahrerin, die den Begriff "Fahrt ins Blaue" nicht kannte und schon kleine Tips bei der Begrüßung gab, los. Erste Station war das "Immenhof-Museum" in Malente. Das Museum war mit uns gut gefüllt und etliche Damen haben Szenen aus den Filmen auf den Bildern, die dort als Fotos an den Wänden hingen, wiedererkannt. Dann ging es weiter zum Kaffeetrinken. Im "Seeprinz" in Plön. Dort erwartete uns leckerer Kuchen und Kaffee. Als nächste Station stand das PLöner Schloss auf dem Programm. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und durch das Schloss geführt. Dabei haben wir viel Wissenswertes über den Werdegang des Gebäudes und den Besitzern, im Laufe waren das so einige, erfahren. Der Abschluss war ein Abendessen im Hotel Carstens in Bordesholm.

Dort haben wir uns die Bratkartoffeln mit Sauerfleisch, Matjes mit Hausfrauensoße und Putenbraten mit Remoulade schmecken lassen, bvor wir die letze Etappe der Heimreise angetreten haben.

 Am 26. Mai fand in Rendsburg die „Big Challenge – Bauern gemeinsam gegen Krebs“ statt. Seit 2016 gibt es diese Veranstaltung in Schleswig-Holstein , die vom Bauernverband organisiert wird, wo Bauern mit ländlichen Verbänden wie den Landfrauen gemeinsam Rad fahren und Spenden gegen Krebs sammeln. Die Spenden in Höhe von ca. 17000 € gingen an das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, dort an das Projekt "Bewegungstherapie bei Krebs" und das "Kieler Onkologie Netzwerk". Unser Ortsverein wurde in diesem Jahr gefragt, ob wir die Aktion mit Kaffee und Kuchen unterstützen könnten. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen denn schließlich können die Landfrauen super Torten backen. 22 Torten und Blechkuchen wurden gebacken und über 250 Euro kamen dafür als Spende der Veranstaltung zu Gute. Es haben trotz stetigem Regen 120 Radfahrer teilgenommen, die sich nach der Sternfahrt über Kaffee, Tee, Kuchen und Bratwurst gefreut haben. 

 

 

Am Samstag, dem 13. April fand in Bokel im Dorfgemeinschaftshaus das Osterfrühstück statt, was schon traditionell bezeichnet werden kann.

 Mehr als 60 Personen hatten sich angemeldet und in netter Gesellschaft wurde ausgiebig gefrühstückt. Für jeden Geschmack bot das Buffet etwas an, vom Rührei über Schinken, Käse, Salate bis zur süßen Nachspeise. Danach hielt Gärtnereimeisterin Martina Ringel einen interessanten Vortrag über Hochbeete. Mit Fotos zeigte sie die vielen Möglichkeiten und verschiedenen Materialien. Viele nützliche Tipps und Anregungen konnten wir über diese Form vom Garten mitnehmen. Selbst erfahrene Hobbygärtner konnten

noch etwas lernen und waren begeistert.

 Auf Grund der hohen Nachfrage fand am 28. März ein weiterer Kurs zum Thema Drahtschmuck im Dörpshus Krummwisch statt. Dieses Mal leitete Tanja Wiese den Kurs und mit Begeisterung wurde Kreativität in Schmuckstücke umgesetzt. Auch an diesem Abend kamen wieder 14 Damen. Einige waren schon ein wenig geübt vom letzen Jahr, andere haben sich zum ersten Mal daran ausprobiert. Mit fachkundiger Unterstützung sind tolle Schmuckstücke hergestellt worden. Für das leibliche Wohl hatte jeder etwas beigetragen. So musste keiner nach einem langen Bastelabend hungrig nach Hause.

Nachdem wir unsere Mitgliederversammlung vor einigen Tagen hinter uns gebracht hatten, stand nun wieder der Spaß im Vordergrund. Am 22. Februar trafen sich 17 Damen unseres Vereins im schleswig-holsteinischen Landestheater in Rendsburg. Die Niederdeutsche Bühne Rendsburg führte das Lustspiel "Allens oder nicks" auf.

Vor der Vorstellung wurden bereits die Getränke für die Pause bestellt, um Wartezeiten zu vermeiden.

Die Laienschauspieler waren mit viel Eifer bei der Sache. Gleich zu Beginn des Stückes wurde schon viel gelacht. Dies war mit nur der Situatíonskomik sondern auch den Mitwirkenden zu verdanken, die sehr überzeugend in ihre jeweiligen Rollen geschlüpft waren. In der Pause war genügend Zeit für Gespräche bei warmen Brezeln und den bestellten Getränken. Auch an diesem Abend, wie bereits im Vorjahr, hat es wunderbar geklappt. Danach wurden die Lachmuskeln erneut gefordert und leider war die Aufführung gefühlt viel zu schnell zu Ende. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Akteure, die uns eine schönen unbeschwerten Abend ermöglicht haben.

Wir haben dieses Jahr mal anders angefangen.

Als erster Termin stand am 17. Januar ein Abend mit der Heilpädagogin Frau Rinke Pahl aus Fahrdorf auf dem Programm.                  Das Thema: Gehirnjogging

Frau Pahl ist eine mitreißende Person, Sofort bekam sie alle notwendige Aufmerksamkeit. Als Einführung auf dieses Thema hat sie uns einige Erläuterungen gegeben, wie sich ungewohnte Bewegungsabläufe auf unser Gehirn auswirken. Schon kleine Änderungen im täglichen Rythmus geben unserem Gehirn neue Reize und diese bewirken, dass sich neue Synpsen ausbilden, die nach und nach ein dichtes Netz ergeben. Je dichter das Netz ausgebildet ist, umso leistungefähiger ist unser Gehirn. Dann kamen kleine Übungen. Mit viel Spaß haben alle versucht, die ungewohnten Bewegungsabläufe umzusetzen. Nach und nach klappte dies auch. Auch Hilfsmittel  wie Tücher oder Bälle kamen zum Einsatz. Wir konnten alles ausprobieren. Die Übungen und noch weitere Tipps gabs dann auch noch für zu Hause. So hat jeder selbst in der Hand, geistig fit zu bleiben.